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| Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe Pliezhausen |
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Der
Bau des Häusles
Die
Verwirklichung des An- und Umbaues unseres Albvereinshäusles, mit
Vorgeschichte,
über
Arbeitstagebuch bis zur Einweihung und mit einer Nachbetrachtung.
Planung, Hausanschlüsse und Materialbeschaffung
Der Wunsch nach Veränderung und Verbesserung steckt ja in der Natur des Menschen, dem wollte sich der harte Kern der SAVOP-Mitglieder auf Dauer nicht entziehen. Etwas grösser und praktischer, vor allem mit WC, das war schon länger ein SAVOP-Traum. Daher fassten wir am 15. Mai 1981 den Beschluss, als erstes Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss für unser Häusle zu verwirklichen. Für ein paar wenige von uns war das ein Signal, das wir uns natürlich selber gesetzt hatten. Der Häusles-An- und Umbau rückte also greifbar näher.
So
haben wir dann sehr schnell unsere guten Beziehungen zu Gemeindeverwaltung
und zu den Neckarwerken genützt und vom 03. bis 06. Juni 1981 weitestgehend
in Eigenleistung, mit zehn SAVOP Mitgliedern in 67 freiwilligen Arbeitsstunden
unsere Wasser-, Abwasser- und Stromversorgung hergestellt. Damit war die
Grundlage für unseren Häusles-An- und Umbau geschaffen.
Ab
jetzt wurde geplant und verworfen, infragegestellt und wieder zugestimmt.
Man spürte förmlich, an der Finanzierung könnte es scheitern,
denn niemand wusste, wer kann was und wieviel an Material und Arbeitseinsatz
zum Gelingen beitragen.
Deshalb starteten wir auch eine "Bettelaktion"
um uns Material, Geld und freiwillige Helfer zu sichern.

Zu dieser Zeit hatte sich zufällig die Möglichkeit ergeben, kurzfristig Baumaterialien kostenlos zu beschaffen. Ein grosses Betriebsgebäude von einem Umspannwerk in Kircheim/Teck musste einem Neubau weichen und wurde somit abgebrochen. Das Dachgebälk war gut, die Dachplatten erst zwei Jahre alt. Also nichts wie die Beziehungen einsetzen, die Abbruchfirma war einverstanden, wir mussten nur den Termin 11. und 12. Juni 1982 einplanen. Unter diesen Voraussetzungen war es dann möglich am 16. Juli 1981 den Beschluss zu fassen, den Häusles-An- und Umbau zu realisieren. Nach der Planungs- und Genehmigungsphase ging es am 11. und 12. Juni 1982 an die Vorarbeiten.

Der Abbau des Dachstuhles in Kircheim/Teck und
der Transport nach Pliezhausen war für uns eine Grossaktion. 17 Helfer
mit PKWs und Anhänger, sowie ein grosser LKW mit Kranaufbau waren
im Einsatz. Bei mehreren Transporten an diesen zwei Tagen haben wir mitgenommen,
was uns brauchbar erschien; so Holzbalken für Decken und Dach, Dachplatten,
Stahlträger, Stahlstützen, Kellertreppe mit Falltüre, elektrische
Heizkörper, Wandleuchten, Dachrinnen, Knochensteine, Mauerkasten für
Aussensteckdosen, Blechschränke für Aktenablage und unsere Haustüre.
Der Arbeitsaufwand von 476 freiwilligen Arbeitsstunden hat uns dem
Häuslesbau einen grossen Schritt näher gebracht.
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| Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Pliezhausen |
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| Geschäftsstelle |
Johannes Weimar |